Richtig trinken beim Wandern

Hydrierung und Elektrolyte am Berg

Wer stundenlang in den Bergen unterwegs ist, verliert über den Schweiß nicht nur Wasser, sondern auch lebenswichtige Mineralstoffe. Eine mangelnde Hydrierung führt schnell zu Konzentrationsverlust, Kopfschmerzen und vorzeitiger Erschöpfung. Doch einfach nur Leitungswasser zu trinken, reicht bei intensiven Touren oft nicht aus, um den Elektrolythaushalt im Gleichgewicht zu halten.

Die Rolle der Elektrolyte
Natrium, Magnesium und Kalium sind die Zündkerzen unseres Körpers. Sie steuern die Muskelfunktion und den Flüssigkeitshaushalt. Bei anstrengenden Aufstiegen empfiehlt es sich, das Wasser mit einer Prise Salz oder speziellen Elektrolyt-Tabs anzureichern. So verhinderst du schmerzhafte Muskelkrämpfe und bleibst auch auf den letzten Kilometern leistungsfähig.

Wie viel sollte man trinken?
Die Faustregel besagt: Etwa 0,5 Liter pro Stunde bei moderater Belastung. Wichtig ist es, in kleinen Schlucken kontinuierlich zu trinken, statt erst dann zur Flasche zu greifen, wenn der Durst bereits extrem ist. Durst ist bereits ein Warnsignal für ein Flüssigkeitsdefizit.

Effizienz beim Wassertransport
Wasser ist eines der schwersten Elemente im Rucksack. Ein Liter wiegt genau ein Kilogramm. Um nicht unnötig viel Gewicht zu schleppen, setzen erfahrene Wanderer auf Wasserfilter, um unterwegs an Bächen sicher nachzufüllen. Dies spart massiv an Basisgewicht. Wie du dein gesamtes Setup noch weiter optimieren kannst, erfährst du im Guide für Ultraleicht-Trekking Ausrüstung bei Vartrek, wo Profis zeigen, wie man jedes Gramm einspart, ohne die Sicherheit (oder die Hydrierung) zu vernachlässigen.

Schlagwörter: , , , , , , ,